Ab heute und hoffentlich wieder regelmässig wird es NB-Analysen bei WR geben.
Diesen Part übernehmen testweise die zwei Brüder {RW}mbpro und {RW}Exsero.
Ich würde mich über Kritik und Anregungen freuen. Euer vonSchakal.
Bernie: Berzerk, 2*, 8/3, Fähigkeit: Rückschlag: – 2 Leben min. 2, Bonus: -2 Leben min. 2.
Bei Bernie stechen sofort die neuen Maximalstats eines 2* ins Auge, die sehr selten erhöht werden. Nachdem Cortez schon die Maximalstats eines 5* ausgereizt hat, bekommen nun die Berzerk den ersten 2* mit einer Power von 8 und sagenhaften 3 Schäden. Da Bernie keinen kampfunterstützenden Bonus besitzt, ist die hohe Power für ihn von großer Bedeutung, damit es möglich ist mit ihm eine Runde zu gewinnen. Wenn man ihn durchbringt, fügt er dem Gegner mit einem maximalen Schaden von 5 doch ein beachtliches Lifegap für einen 2* zu.
So stark die neuen Maximalstats sind, so ernüchternd ist die Fähigkeit des früheren Kochs: Rückschlag: -2 Leben min. 2. Diese 2 Leben sind nicht viel, aber in Relation mit seinen Schäden sind es doch meist 40%. Durch diese Fähigkeit ist Bernie stark geschwächt worden, denn egal mit wie wenig Pillzaufwand man mit Bernie eine Runde gewinnen kann, bekommt man fast immer auch selbst was ab. Er ist dadurch keineswegs SoA-anfällig, im Gegenteil, bei SoA ist er wirklich eine Spitzenkarte. Im Clan wird es Bernie zwar schwierig haben sich gegen Melanie durchzusetzen, aber er hat schon das Potential mit Drummond und Miho um Platz 2 zu kämpfen. Seine Einsatzgebiete werden T1 und vor allem Elo sein, denn dort trifft man doch relativ häufig auf SoA.
Der Rattenjäger ist ein weiteres exemplarisches Beispiel für die Berzerk. Der Staff schlägt bei dem neuesten Clan einen eindeutigen Weg ein: Hohe Power, um es zu ermöglichen, relativ leicht eine Runde zu gewinnen.
Fazit: Die Berzerk haben eine weitere 8 Power Karte hinzugewonnen und werden dadurch immer mehr zu einem Clan der keine großen Schwierigkeiten hat, eine Runde zu gewinnen. Die neuen Maximalstats von Bernie sind natürlich fantastisch, aber seine Stärke wird durch seine Fähigkeit herabgestuft. Ein weiterer positiver Faktor ist die nicht vorhandene SoA-Anfälligkeit des 2*. Wir vergeben:
8/10 Punkten.
Benicio: Jungo, 4*, 8/4, Fähigkeit: Schutz: Schäden und Power, Bonus: +2 Leben.
Der Neuzugang der Tiere befindet sich in einer relativ zuverlässigen Reihe der “Schutz: Power und/oder Schäden-Karten”, die zuletzt erschienen sind. Der Torero bringt mit seinen 8 Power schon viel mit, was eine solche Karte benötigt. Mit dieser Power, die auch noch geschützt ist, sollte es trotz dem nicht vorhandenen kampfunterstützenden Bonus kein Problem für ihn darstellen eine Runde zu gewinnen. Auch seine Schäden unterscheiden ihn nicht von Mantiz. Sie sind zwar sehr gering, aber werden durch die Fähigkeit geschützt, was auch oft sehr wertvoll ist. Und jetzt kommt der große Unterschied zu Mantiz: der Bonus. Mit ihm macht Benicio im Normalfall 6 Leben Unterschied, was durch die Fähigkeit leicht auszuführen ist. So können ihm nur SoA-DR’s oder SoA-Powermanipulationskarten etwas anhaben. Aber gegen SoA ist der Torero eine gute Waffe der Jungos, da die 4* Stopp-Karten bei den Tieren ohne der Aktivierung ihrer Fähigkeit ziemlich aufgeschmissen sind: Greow zum Beispiel hat dann zu wenig Power.
Benicio ist vor allem eine sehr gute Alternative für Niva in einem Jungo Half-Deck. In einem Jungo Mono-Deck reiht sich natürlich noch Buba vor ihm ein. In T1 schafft er es nur auf dem 3.Platz nach Sylth und Buba.
Fazit: Das neue Tier wird bei den Jungos sicher willkommen geheißen, weil er ein sehr guter Ersatz für Buba in SoA-Wochen ist. Es ist leicht ihn durchzubringen und er erzeugt auch ein ordentliches Lifegap dabei. Wir vergeben:
8/10 Punkten.
Douglas: Ulu Watu, 3*, 7/4, Fähigkeit: Schutz: Bonus, Bonus: Power +2.
In diesem NB-Release entdecken wir einen neuen Charakter von Ulu Watu, der uns auf den ersten Blick wie eine kleine Serena erscheint:
Der neue Rettungsschwimmer von Ulu Watu. Doch mit seinen Stats, 7 Power und 4 Schäden, ist Douglas der unauffälligste Charakter von diesem NB-Release. 7 Power ist bei einer 3* Karte ein angemessener Wert und 4 Schäden kommen auch relativ häufig vor. Mit seinem Bonus hat er 9 Power, sodass er leicht durchzubringen ist. Umso wichtiger ist dadurch seine Fähigkeit Schutz: Bonus, denn mit 7 Power und ohne Angriffs-Manipulation ist es schwierig, die Runde mit wenig Pillen zu gewinnen. Durch seine Fähigkeit werden seine 9 Power gegen SoB gesichert.
Aus diesem Grund ist er auch schlecht in Half-Decks zu gebrauchen, denn ohne seinen Bonus bringt ihm seine Fähigkeit nichts mehr und man muss ihn dann wahrscheinlich in einer Runde abwerfen. Im Half wird man also eher Nanook und Gaia bevorzugen. Aber auch in Mono-Decks sind Nanook und Gaia starke Konkurrenten. Wahrscheinlich kann er sich nicht gegen Nanook durchsetzen, teilt sich aber mit Gaia den zweiten Platz. Nur im Standard Modus ist er die stärkste 3* Karte von Ulu Watu.
Fazit: Douglas ist hauptsächlich im Standard Modus brauchbar. In Typ 2 hat er mit 3* keine Chance, Mitglied eines Decks zu sein, nur in Elo und Typ 1 wird er nach Nanook als zweite 3* Karte eingesetzt. Ohne seine Fähigkeit wäre er jedoch in Elo und Typ 1 nicht zu gebrauchen, doch so ist er nicht SoB anfällig und hat daher fast immer 9 Power und ist damit relativ leicht durchzubringen. Wir Vergeben:
7/10 Punkten.
Michael: Skeelz, 5*, 7/7, Fähigkeit: Mut: Power +3, Bonus: Schutz: Fähigkeit.
Nachdem Caelus Cr in Elo gebannt wurde, bekommen die Skeelz nun endlich einen sehr gut spielbaren Ersatz im 5* Bereich.
Auf den ersten Blick ähnelt er mit seinen starken Stats, 7 Power und 7 Schäden, Eloxia. Doch wenn man seine Fähigkeit Mut: Power +3 ansieht, hat Michael im Gegensatz zu Eloxia einen großen Vorteil. Mit seiner Fähigkeit hat er dann 10 Power, die ihm den leichten Rundengewinn ermöglichen. Ohne Bonus ist er leicht SoA anfällig, doch durch seinen Skeelz Bonus hat er seine Fähigkeit fast immer. Er ist auf jeden Fall im Standard Modus eine gute Verstärkung für die Skeelz, die mit Caelus Cr, Logan, Dwan, Eloxia und Aylen schon sehr oft gespielt werden, und nun wahrscheinlich in jedem Standard-Deck vorhanden sind. Mit Ambre hat Michael 13 Power, sodass man die Runde mit wenig Pillen gewinnt. Aber auch im Elo Modus wird er oft zu sehen sein, denn er ist der beste 5* Ersatz für Caelus Cr. Im Typ 1 Bereich ist er nach Caelus Cr an zweiter Stelle, doch in diesem Format wird er nicht immer in den Decks vorhanden sein, da nicht viele zwei 5* Karten in 25* Decks haben. Mit seinen 7 Schäden kann es mit einem anderen guten Skeelz Charakter auch leicht zu einem 2-Hit-Ko kommen.
Fazit: Michael ist im Elo Bereich ein guter Ersatz für Caelus Cr, jedoch ist er durch sein Mut sehr berechenbar. Doch das ist kein großer Nachteil, wenn man die 10 Power anschaut, denn durch sie kann man dem Gegner sehr leicht 7 Schäden zufügen. Außerdem ist er durch den Skeelz-Bonus nicht SoA und auch nicht SoB anfällig. Wir vergeben:
9/10 Punkten.
Am Ende muss ich mich selbst nochmal entschuldigen. Die Formatierung von Marlias ist echt schön gemacht.
Ich werde zusehen, dass das beim nächsten Release dann auch so aussieht.









